Für ein Auto mit 1900kg Leergewicht ist das erquickend sparsam, zumal die Front des Grandland B nicht zwingend für einen Topp-cW-Wert steht. Zum Vergleich: mein Insignia mit 1650kg Leergewicht liegt bei 7,8l/100km. Gut, der hat auch ein paar PS mehr…
Aber ich verstehe, was du meinst. Mir zeigt das eigentlich nur, das der Verbrenner, so wie er ist, am Ende seiner Entwicklung steht. Es mag sein, das in mittlerer Zukunft noch ein paar Dinger kommen (kalte Verbrennung, Wankel-Turbinen-Motor Omega 1), aber nichts davon kann die Gesetze der Thermodynamik „überlisten“. Es liegt in der Art der Dinge, das der Verbrenner einen ordentlichen Teil seiner Energie in Wärme umwandelt („Wärmekraftmaschine“).
Für mich persönlich geht es mit dem Grandland B ausschliesslich elektrisch weiter (der „Kleine“ ist schon elektrisch). Das wird aktuell nicht für jeden klappen, aber bei den elektrischen Antrieben sehe ich sehr viel mehr Potential in der Entwicklung. Beispielsweise entwickelt Mercedes gerade ein innenliegendes, praktisch wartungsfreies, weil gekapseltes, Bremssystem für Elektroautos. Das löst auch mit einem Schlag das Feinstaubproblem. Gut, mit dem wartungsfrei muss man erstmal schauen 😉
Aber ich denke, in spätestens 10 Jahren könnte jeder auf die Stinker verzichten; die Entwicklung gibt das durchaus her.